Ascheberger durchschauen Betrug mit gefälschten Parteimitglieder-E-Mails
Theo BauerAscheberger durchschauen Betrug mit gefälschten Parteimitglieder-E-Mails
Betrugsversuch in Ascheberg gescheitert: Misstrauische Bürger durchschauen gefälschte E-Mails
Ein versuchter Betrug, der sich gegen zwei Einwohner aus Ascheberg richtete, konnte vereitelt werden, nachdem diese verdächtige E-Mails erkannten. Die am 10. März 2025 verschickten Nachrichten gaben fälschlicherweise vor, von einem örtlichen Parteivorsitzenden zu stammen. Die Empfänger bemerkten jedoch schnell, dass etwas nicht stimmte, und überprüften die Identität des Absenders.
Der Betrüger gab sich als Vorsitzender einer lokalen Partei in Ascheberg aus und kontaktierte per E-Mail einen 65-jährigen Mann und eine 62-jährige Frau. In den Nachrichten wurde gefordert, Apple-Geschenkkarten im Wert von mehreren hundert Euro zu kaufen und die Codes per Antwortmail zu übermitteln. Beide Empfänger misstrauten der ungewöhnlichen Bitte.
Statt der Aufforderung nachzukommen, wandten sie sich an den echten Parteivorsitzenden, der bestätigte, dass die E-Mails gefälscht waren. Er hatte keine derartigen Nachrichten versendet. Dank ihrer Umsicht ging kein Geld verloren, und der Betrugsversuch scheiterte.
Die Behörden haben inzwischen Kontaktdaten für Betroffene oder Interessierte veröffentlicht. Die Polizei Lüdinghausen ist unter der Nummer 02591-7930 erreichbar. Für Medienanfragen steht die Pressestelle der Polizei Coesfeld unter den Rufnummern 02541-14-290 bis -292 oder per Fax unter 02541-14-195 zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es auf der Website http://coesfeld.polizei.nrw.
Die schnelle Reaktion der beiden Ascheberger Bürger verhinderte einen finanziellen Schaden. Die Polizei erinnert die Bevölkerung daran, bei unerwarteten Zahlungsaufforderungen besonders wachsam zu sein. Offizielle Ansprechpartner stehen für Rückfragen oder weitere Hilfestellung bereit.






