Arnsberg und Meschede gründen gemeinsame Jugendkunstschule für die Region
Moritz WernerArnsberg und Meschede gründen gemeinsame Jugendkunstschule für die Region
Arnsberg und Meschede starten gemeinsame Jugendkunstschule
Arnsberg und Meschede arbeiten zusammen, um eine kommunenübergreifende Jugendkunstschule ins Leben zu rufen. Das Projekt zielt darauf ab, die kulturelle Bildung in der Region auszubauen, indem lokale Künstler vernetzt und neue Programme angeboten werden. Die Finanzierung ist für die nächsten drei Jahre gesichert – unterstützt durch Landesmittel und regionale Partner.
In diesem Jahr beginnt die Initiative mit Vernetzungsaktivitäten, bei denen Künstler aus Arnsberg, Meschede und Sundern zusammengebracht werden. Die Jugendkunstschule kunsthaus alte muhle e.V. aus Schmallenberg, geleitet von Beate Herrmann, begleitet die Gründungsphase. Mit ihrem Kunstmobil (KUMO) wird die Einrichtung in Gemeinden fahren, um Kinder und Jugendliche zu erreichen.
Ab dem nächsten Jahr entstehen auf Basis eines pädagogischen Konzepts erste Workshops und Angebote. Dazu gehört ein 30-stündiges Kulturteilhabeprogramm, das auf lokale Bedürfnisse zugeschnitten ist. Verschiedene Einrichtungen und Künstlerateliers tragen zu dem dezentralen Ansatz bei.
Gefördert wird das Projekt vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, zusätzlich unterstützt durch den Förderkreis Kunst und Kultur Kloster Wedinghausen e.V. Arnsberg und Meschede übernehmen etwa ein Drittel der Kosten selbst. Künstler aus der Region können sich im Laufe der Entwicklung dem Programm anschließen.
Die neue Jugendkunstschule schafft dezentrale Kulturangebote für junge Menschen. Bis 2027 soll ein nachhaltiges Netzwerk aus Künstlern und Bildungseinrichtungen entstehen. Kommunen und Partner arbeiten weiterhin gemeinsam daran, die Kulturlandschaft der Region zu erweitern.






