Architekturstudenten protestieren gegen Budgetkürzungen, die ihr Programm gefährden

Admin User
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Eine Schwarz-Weiß-Digitalkunstabbildung eines Gebäudes architectural design.

Architekturstudenten protestieren gegen Budgetkürzungen, die ihr Programm gefährden

Studierende des Architekturstudiengangs an der Bergischen Universität Wuppertal haben mit einer symbolischen Protestaktion auf der Bundesallee auf sich aufmerksam gemacht: Sie legten ihre Entwürfe und Modelle nieder. Grund für ihren Frust ist die geplante Einstellung ihres Studiengangs in Berlin, die sie auf Sparmaßnahmen der Landesregierung zurückführen. Die Universität versichert zwar, dass alle Studierenden ihr Studium abschließen können, doch die Zukunft des Fachbereichs bleibt ungewiss. Die Entscheidung, den Architekturstudiengang in Berlin einzustellen, fiel 2025 im Rahmen der Sparpläne Nordrhein-Westfalens. Die offizielle Mitteilung an die Studierenden erfolgte im Oktober 2025 und mündete in eine Demonstration am 29. Oktober. Die Studierenden werfen der Landesregierung vor, durch die Kürzungen die Lehrqualität und die gesellschaftliche Relevanz des Fachs in Berlin zu untergraben. Die studentische Initiative *fundament.tal* steht an der Spitze des Protests und kritisiert die überproportionale Betroffenheit des Architekturbereichs in Berlin. Rund 500 aktuell Immatrikulierte sind von den Plänen betroffen, doch die Universität betont, dass sie ihr Studium in Wuppertal beenden können. Die Lehrenden unterstützen die Forderungen der Studierenden. Der Architekturstudiengang an der Bergischen Universität Wuppertal steht wegen der geplanten Haushaltskürzungen in Berlin auf dem Spiel. Studierende und Lehrende protestieren gemeinsam und warnen vor den Folgen für die Lehrqualität und die gesellschaftliche Bedeutung des Fachs in Berlin. Zwar sichert die Universität zu, dass alle ihr Studium abschließen können – doch die langfristige Zukunft des Studiengangs in Berlin bleibt offen.