Alemannia Aachen baut Kader um: Wer bleibt, wer geht?
Alemannia Aachen formiert sein Team für die neue Saison um – nach einer durchwachsenen Spielzeit
Vor dem Start in die neue Saison baut Alemannia Aachen sein Kader um. Nach einer wechselhaften Spielzeit verlassen mehrere Leistungsträger den Verein, während die Verantwortlichen nach Neuzugängen und Vertragsverlängerungen suchen. Die Stimmung unter den Fans ist optimistisch – die Verkaufszahlen für Dauerkarten steigen.
Bestätigt ist der Abgang von Topscorer Lars Gindorf, der von Hannover 96 nur ausgeliehen war. Seine Abwesenheit hinterlässt eine Lücke im Angriff. Auch Torhüter Fotios Pseftis, der vergangene Saison vom FC Lugano ausgeliehen war, wird den Verein verlassen – die Ablösesumme ist für Aachen nicht tragbar. Dadurch sieht sich der Klub gezwungen, seine Optionen neu zu bewerten, darunter die Möglichkeit, den erfahrenen Manuel Riemann zwischen den Pfosten zu halten.
Die Leihspieler Jonas Oehmichen und Pierre Nadjombe, die in der letzten Saison prägend waren, werden den Verein ebenfalls verlassen. Bei Nadjombe besteht zwar eine Rückkehroption, doch eine endgültige Entscheidung steht noch aus. Eine positive Nachricht gibt es hingegen beim 21-jährigen Abwehrspieler Matti Wagner: Nach einer Leihe von der SpVgg Greuther Fürth unterschrieb er einen Zweijahresvertrag. Trainer Mersad Selimbegović traut dem jungen Talent weiteres Entwicklungspotenzial zu.
Gerüchte um eine Verpflichtung des Nachwuchsspielers Noah Pesch wurden indes von dessen Vater Manfred Pesch zurückgewiesen. Mit mehreren Positionen zu besetzen, steht die Vereinsführung vor der Aufgabe, ein konkurrenzfähiges Team für die kommende Saison zusammenzustellen.
Nach einem holprigen Saisonstart, der jedoch mit einer starken Schlussphase endete, blickt Aachen nach vorn. Die anstehenden Neuverpflichtungen und Vertragsentscheidungen werden die Aussichten in den nächsten Monaten prägen. Die Fans reagieren mit Zuversicht – die gestiegenen Dauerkartenverkäufe deuten auf neue Hoffnung hin.






