Aggressiver Autofahrer bringt Radfahrer in Solingen vorsätzlich zu Sturz
Theo BauerAggressiver Autofahrer bringt Radfahrer in Solingen vorsätzlich zu Sturz
Vorfall in Solingen: Radfahrer durch absichtliches Bremsmanöver zu Fall gebracht
Ein 53-jähriger Radfahrer aus Solingen wurde am Freitag, dem 21. März, bei einem vorsätzlichen Bremsmanöver von seinem Fahrrad gerissen. Der Unfall ereignete sich auf der K5 in der Nähe des Bever-Staudamms, als der Mann in Richtung Reinshagen unterwegs war. Zwei Passanten eilten ihm zu Hilfe, nachdem der Autofahrer die Unfallstelle ohne Angaben zur eigenen Person verlassen hatte.
Der Vorfall begann, als ein Auto den Radfahrer von hinten näherte. Der Fahrer beschimpfte ihn, überholte dann abrupt und schnitt ihm die Spur. Ohne Vorwarnung bremste der Autofahrer plötzlich scharf ab, sodass der Radfahrer mit dem Fahrzeug kollidierte und stürzte.
Der Fahrer hielt kurz an und sprach mit dem Verletzten, fuhr jedoch anschließend davon. Augenzeugen halfen dem leicht verletzten Radfahrer wieder auf die Beine. Die Polizei konnte den Fahrer später anhand des Kennzeichens ausfindig machen.
Die Behörden haben den Autofahrer nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und unerlaubten Entfernens vom Unfallort angeklagt. Der Radfahrer erhielt nach dem Zusammenstoß sofort Hilfe von Passanten. Der Fahrer, der über das Nummernschild identifiziert wurde, muss sich nun für sein Handeln vor Gericht verantworten. Neben den leichten Verletzungen des Radfahrers wurden keine weiteren Schäden gemeldet.






