12 April 2026, 02:03

80-Jährige aus Eitorf verliert 50.000 Euro an falsche Enkelin und Betrüger

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen als Kostenfaktor für Familien benennt.

80-Jährige aus Eitorf verliert 50.000 Euro an falsche Enkelin und Betrüger

Betrügerische Masche: 80-Jährige aus Eitorf verliert 50.000 Euro an falsche Enkelin und angeblichen Polizisten

Eine ältere Frau aus Eitorf ist am Donnerstag, dem 18. September, Opfer eines perfiden Betrugs geworden: Sie übergab Kriminellen 50.000 Euro, nachdem sich diese als ihre Enkelin und einen Polizeibeamten ausgegeben hatten. Erst ein Gespräch mit ihrer Tochter am selben Abend machte ihr klar, dass sie hereingelegt worden war.

Der Betrug begann mit einem Anruf einer Frau, die sich als ihre Enkelin ausgab. Die Anruferin behauptete, einen schweren Unfall gehabt zu haben und an einer unheilbaren Krankheit zu leiden. Unter Tränen flehte sie um dringende finanzielle Hilfe für eine Behandlung.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Unter dem emotionalen Druck glaubte die Geschädigte, das Leben ihrer Enkelin retten zu können. Die Betrüger wiesen sie an, 50.000 Euro in einen Umschlag zu stecken und diesen auf dem Balkon ihres Hauses in der Hofstraße im Stadtteil Rankenhohn abzulegen. Ein angeblicher Polizeibeamter werde das Geld "zur sicheren Verwahrung" abholen.

Zwischen 17:00 und 19:00 Uhr erschien eine Frau an der Adresse und nahm den Umschlag an sich. Sie wurde als 30 bis 35 Jahre alt beschrieben, mit dunkelbraunem, kinnlangem Haar, hellen Schuhen und einem schwarzen, knielangen Kleid. Nach der Übergabe stieg sie auf der Rückbank eines beigefarbenen Taxis ein, das von einem Mann gesteuert wurde, und verließ den Ort.

Erst als die Geschädigte ihre Tochter später nach dem Gesundheitszustand der Enkelin fragte, flog der Schwindel auf – doch da war das Geld bereits verschwunden.

Die Polizei warnt nun dringend vor solchen Betrugsmaschen. Sie rät, niemals persönliche Daten preiszugeben oder Bargeld an Fremde zu übergeben – egal wie glaubwürdig die Geschichte auch klingen mag. Die Ermittlungen zur Aufklärung des Falls und zur Fahndung nach der Täterin laufen.

Quelle