55-Jähriger verliert tausende Euro an gefälschte Anlagebetrüger aus sozialen Medien
Theo Bauer55-Jähriger verliert tausende Euro an gefälschte Anlagebetrüger aus sozialen Medien
Ein 55-jähriger Mann aus Ibbenbüren hat nach der Reaktion auf eine gefälschte Anlagewerbung in sozialen Medien mehrere tausend Euro verloren. Betrüger lockten ihn mit Versprechungen hoher Renditen und manipulierten Kontoständen dazu, mehrfach Geld zu überweisen.
Der Vorfall begann, als das Opfer eine Online-Anzeige für eine Geldanlage sah. Kurze Zeit später erhielt er einen Anruf, in dem er aufgefordert wurde, einen kleinen vierstelligen Betrag zur Überprüfung seiner Identität zu zahlen. Er kam der Aufforderung nach und überwies später in zwei separaten Zahlungen einen mittleren vierstelligen Betrag. Die Betrüger überredeten ihn daraufhin, in Kryptowährungen zu investieren – woraufhin er erneut über 10.000 Euro überweisen sollte.
Zu einem bestimmten Zeitpunkt wurde dem Mann eine gefälschte Kontenübersicht gezeigt, die ein deutlich höheres Guthaben auswies, als er tatsächlich eingezahlt hatte. Als er versuchte, sein Geld abzuheben, verlangten die Betrüger eine weitere vierstellige Gebühr. Zudem behaupteten sie, er müsse zusätzliche Zahlungen leisten, um seine ursprünglichen Einlagen zurückzuerhalten.
Im gesamten Prozess setzten die Kriminellen den Mann unter Druck, immer höhere Summen zu überweisen – eine Masche, vor der die Polizei bei Anlagebetrug regelmäßig warnt.
Die Behörden haben vor gefälschten Investmentplattformen gewarnt, die Opfer mit unrealistischen Gewinnversprechen ködern. Sie raten zur Vorsicht, wenn zur Überweisung steigender Geldbeträge aufgefordert wird. Der Fall wird weiterhin ermittelt, während das Opfer mit erheblichen finanziellen Verlusten zurückbleibt.






