10 May 2026, 14:07

22 Tonnen Sondermüll auf der A30: Gefährliche Fracht gestoppt – was die Polizei entdeckte

Vielbefahrene Straße mit einem "Gefahr Schweres Gerät Kreuzung"-Schild, Fahrzeuge, Fußgänger, Strommasten, Baustellengebäude, Bäume und bewölkter Himmel.

22 Tonnen Sondermüll auf der A30: Gefährliche Fracht gestoppt – was die Polizei entdeckte

Sattelschlepper mit 22 Tonnen Sondermüll auf A30 bei Westerkappeln gestoppt

Am Dienstag, den 25. Februar 2025, wurde auf der Autobahn A30 bei Westerkappeln ein polnischer Gattungszug mit 22 Tonnen gefährlichem Abfall angehalten. Die Behörden griffen ein, nachdem bei einer Routinekontrolle schwere Sicherheitsmängel festgestellt worden waren.

Das Fahrzeug transportierte 80 Stahlfässer mit gefährlichen Stoffen. Die Prüfer stellten fest, dass viele Fässer stark korrodiert, in ihrer Struktur geschwächt und teilweise bereits undicht waren. Bei mehreren Behältern hatten sich die Gefahrenkennzeichen gelöst, andere waren nicht ordnungsgemäß verschlossen.

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Die Fässer waren zudem weitgehend ungesichert, und die Ladekonstruktion des Lkw wies nicht die erforderlichen Halterungen auf, um die Ladung sicher zu fixieren. Die Beamten kamen zu dem Schluss, dass eine Weiterfahrt dazu führen könnte, dass die Fässer verrutschen oder kollidieren – mit dem Risiko weiterer Beschädigungen und möglicher Austritte. Daraufhin wurde dem 30-jährigen Fahrer sofort die Weiterfahrt untersagt.

Die Polizei begleitete den Sattelzug zu einer zugelassenen Abfallbehandlungsanlage in Niedersachsen, wo die Ladung fachgerecht entsorgt wird. Gegen das Transportunternehmen wurden nun Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet; die zu erwartenden Bußgelder bewegen sich im drei- bis vierstelligen Bereich.

Durch den Einsatz konnte eine potenzielle Umwelt- und Sicherheitsgefahr auf der Autobahn abgewendet werden. Für weitere Informationen steht die Polizei Münster unter der Telefonnummer +49 251 275-1010 oder per E-Mail unter [email protected] zur Verfügung.

Quelle